Bitterholzbaum
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Als dornenlose Variante des Osagedorns zeichnet sich Maclura aurantiaca var. inermis durch ihre markanten, gehirnartigen Scheinfrüchte und ihre raue Rinde aus. Diese holzige Pflanze wächst als sommergrüner Baum und stammt ursprünglich aus Nordamerika. Da ihr im Gegensatz zur Wildform die spitzen Dornen fehlen, wird sie im Landschaftsbau und in städtischen Grünanlagen geschätzt.
Die Art toleriert extreme Trockenheit sowie verschiedene Bodenverhältnisse und gilt als äußerst widerstandsfähig. Ihre auffälligen, gelbgrünen Fruchtverbände verströmen einen schwachen Duft, sind jedoch für den menschlichen Verzehr ungeeignet. Historisch spielten Vertreter dieser Gattung eine wichtige Rolle beim Windschutz in den Great Plains.
Der Wuchs dieser Varietät entspricht weitgehend dem der Stammart, wobei Wuchshöhen von bis zu 15 Metern erreicht werden können. Die Zweige sind im Gegensatz zur typischen Wildform nahezu vollständig dornenlos, was die Handhabung im Gartenbau erleichtert. Die Borke ist tief gefurcht, von orangerbrauner Farbe und blättert im Alter in dünnen Streifen ab.
Die Blätter sind wechselständig angeordnet, eiförmig bis lanzenförmig und weisen eine glänzende, dunkelgrüne Oberseite auf. Im Herbst färbt sich das Laub intensiv goldgelb, bevor es abgeworfen wird. Die Pflanze ist zweihäusig getrenntgeschlechtlich, was bedeutet, dass männliche und weibliche Blüten auf getrennten Individuen wachsen.
Die weiblichen Blüten entwickeln sich nach erfolgreicher Bestäubung zu einer kugelförmigen Scheinfrucht mit einem Durchmesser von 8 bis 14 Zentimetern. Diese runzlige, milchsaftführende Struktur erinnert optisch an eine grüne Orange und enthält zahlreiche Samen.
Spätfrühling (Mai bis Juni)
Das extrem harte und fäulnisresistente Holz dieser Gehölze wurde traditionell zur Herstellung von Bögen, Zaunpfählen und Werkzeuggriffen verwendet. Aufgrund der Dornenlosigkeit eignet sich diese spezielle Form hervorragend als schattenspendender Parkbaum und als hoher Windschutz. Der klebrige Milchsaft der Früchte enthält Verbindungen, die historisch als natürliches Insektenabwehrmittel eingesetzt wurden.
Die evolutionäre Geschichte der großen Früchte ist eng mit der nordamerikanischen Megafauna verknüpft. Mammuts und Riesenfaultiere fraßen vermutlich die Früchte und trugen zur Verbreitung der Samen bei. Nach dem Aussterben dieser Großsäuger schrumpfte das natürliche Verbreitungsgebiet der Gattung drastisch, bis der Mensch die Bäume wieder anpflanzte.
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
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Araucaria sect. Araucaria ist eine botanische Sektion innerhalb der Gattung der Araukarien. Sie umfasst markante …
Araucaria
Die Araukarien sind eine faszinierende Gattung immergrüner Koniferen, die als lebende Fossilien gelten. Sie stammen …