Mohl-Beere (Mohlana)

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Mohlana (Phytolaccaceae): Botanische Merkmale und Taxonomie

In der botanischen Fachliteratur bezieht sich der Name Mohlana auf eine historische Gattung aus der Familie der Kermesbeergewächse (Phytolaccaceae). Heutige taxonomische Werke führen diese Pflanzengruppe meist unter der Gattung der Kermesbeeren (Phytolacca).

Die Erstbeschreibung dieser Gruppe geht auf den Naturforscher Carl Friedrich Philipp von Martius zurück. Sie umfasst krautige Pflanzen mit einer weiten Verbreitung in subtropischen und tropischen Regionen.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • Superasterids
  • Ordnung Caryophyllales
  • Familie Phytolaccaceae (Kermesbeerengewächse)
  • Gattung Mohlana (Mohl-Beere)

Lebendiger Puls

Morphologie

Typisch für diese Pflanzengruppe sind aufrechte, oft kräftige Stängel mit wechselständigen und ganzrandigen Laubblättern. Die Blütenstände bilden endständige oder den Blättern gegenüberstehende Trauben aus. Wesentliche Merkmale sind:

  • Wuchsform: Krautige, mehrjährige Pflanzen mit kräftigem Rhizom.
  • Blütenhülle: Fünfzählige, grünlich-weiße bis rötliche Tepalen.
  • Samen: Nierenförmige, glänzend schwarze Samen im Inneren der Beere.

Anwendungen

Die Nutzung dieser Pflanzen ist wegen ihrer hohen Giftigkeit stark eingeschränkt. Historisch dokumentiert sind folgende Aspekte:

  • Medizinische Studien: Erforschung von Alkaloiden und Saponinen in den Wurzeln.
  • Zierpflanzennutzung: Seltene Verwendung in botanischen Sammlungen aufgrund der auffälligen Fruchtstände.

Interessante Fakten

Viele Pflanzen dieser Familie akkumulieren bestimmte Mineralsalze im Gewebe und zeigen eine hohe Toleranz gegenüber verschiedenen Bodenverhältnissen. Ihre farbstoffreichen Beeren dienten in früheren Zeiten gelegentlich zum Färben von Tinte oder Textilien.

Verbreitungsgebiet

  • Brasilien
  • Peru
  • Ecuador
  • Kolumbien

Natürliche Varietäten

Quellen

  • Martius, C. F. P. von (1843) in Historia Naturalis Palmarum.
  • Plants of the World Online (POWO), Royal Botanic Gardens, Kew.
  • World Flora Online (WFO).

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch

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