Xolocotzi-Nowickea (Nowickea xolocotzii)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Nowickea xolocotzii: Botanische Merkmale und Vorkommen

Die Berg- und Trockenwaldregionen Zentralmexikos bilden den natürlichen Lebensraum von Nowickea xolocotzii, einer seltenen und stark regionalisierten Blütenpflanze. Sie gehört zur Familie der Kermesbeergewächse (Phytolaccaceae) und stellt einen wertvollen Bestandteil der endemischen Flora dar. Die Art wurde vergleichsweise spät in der botanischen Geschichte entdeckt und zeugt von der enormen Biodiversität der mesoamerikanischen Landschaften.

Die formelle Erstbeschreibung erfolgte durch die Botaniker J. Martínez und J. A. McDonald, die umfangreiche Feldarbeiten in den mexikanischen Bundesstaaten Guanajuato und Jalisco durchführten. Das spezifische Epitheton ehrt vermutlich Efraím Hernández Xolocotzi, einen herausragenden mexikanischen Botaniker, der bedeutende Beiträge zur Erforschung der lokalen Flora leistete. Die Populationen dieser Art beschränken sich auf relativ isolierte Bestände.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • Superasterids
  • Ordnung Caryophyllales
  • Familie Phytolaccaceae (Kermesbeerengewächse)
  • Gattung Nowickea (Nowicke-Kraut)
  • Art Nowickea xolocotzii (Xolocotzi-Nowickea)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Pflanze besitzt einen Merkmalskomplex, der für die Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales) charakteristisch ist. Vertreter der Art bilden krautige oder halbstrauchige Triebe mit wechselständiger Blattstellung aus. Die Blattspreiten sind einfach und besitzen keine Nebenblätter.

Die Fortpflanzungsstrukturen sind in traubigen oder ährigen Blütenständen angeordnet. Die Früchte entwickeln sich aus einem für Kermesbeergewächse (Phytolaccaceae) typischen Fruchtknoten und nehmen mit zunehmender Samenreife häufig eine beerenartige Form an.

Interessante Fakten

  • Die Gattung Nowickea ist taxonomisch sehr eng gefasst und umfasst weltweit nur wenige Arten, die fast ausschließlich auf die Hochebenen Mexikos beschränkt sind.
  • Ihr isoliertes Vorkommen in Jalisco und Guanajuato weist auf eine starke evolutionäre Anpassung an spezifische Mikroklimata und Bodentypen hin.
  • Aufgrund der eingeschränkten Verbreitung und der späten Erfassung gilt die Art in vielen internationalen Herbarensammlungen als seltene Besonderheit.

Verbreitungsgebiet

  • Mexiko

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO). The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew.
  • Species 2000 & ITIS Catalogue of Life.
  • Tropicos.org, Missouri Botanical Garden.

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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