Bitterholzbaum
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Als nahezu unbehaarte Unterform des bekannten Blauglockenbaumes zeichnet sich Paulownia tomentosa var. glabrata durch ein extrem rasches Wachstum aus. Dieser sommergrüne Baum besiedelt bevorzugt sonnige Standorte mit nährstoffreichen Böden. Botaniker schätzen die Varietät besonders wegen ihrer charakteristischen morphologischen Abweichungen von der Typusart.
Im forstwirtschaftlichen Kontext gewinnt dieses Gehölz zunehmend an Bedeutung, da es in kurzer Zeit beachtliche Holzmengen produziert. Die großen, herzförmigen Blätter tragen im Sommer zu einem dichten Blätterdach bei. In Parks und großen Gärten wird der Baum wegen seines dekorativen Wuchses gepflanzt.
Der Baum erreicht Wuchshöhen von bis zu 15 Metern und bildet eine ausladende, lockere Krone. Im Gegensatz zur behaarten Typusart sind die Triebe und Blattunterseiten von Paulownia tomentosa var. glabrata nahezu kahl oder weisen nur eine sehr spärliche Behaarung auf. Die Rinde ist anfangs glatt und grau, bildet im Alter jedoch flache Längsrisse aus.
Die Blätter sind gegenständig angeordnet, breit-eiförmig bis herzförmig und können eine Länge von über 30 Zentimetern erreichen. Die violetten bis purpurfarbenen Blüten stehen in großen, endständigen rispigen Blütenständen. Sie entwickeln sich aus braunfilzigen Knospen, die bereits im Vorjahr angelegt werden.
Frühling (April bis Mai)
Das leichte und dennoch stabile Holz von Paulownia tomentosa var. glabrata wird in Asien traditionell für den Bau von Musikinstrumenten und hochwertigen Möbeln geschätzt. Aufgrund der schnellen Biomasseproduktion eignet sich die Varietät auch hervorragend für Kurzumtriebsplantagen zur Energiegewinnung.
Zudem leistet das tiefreichende Wurzelsystem einen wertvollen Beitrag zum Erosionsschutz an Hängen und Böschungen. Als Zierbaum spendet er im städtischen Raum schnellen Schatten und verbessert das Mikroklima.
Die Fähigkeit zur schnellen Regeneration nach Frostschäden oder Rückschnitt ist bei dieser Varietät besonders stark ausgeprägt. Aus dem Wurzelstock können innerhalb einer einzigen Vegetationsperiode mehrere Meter hohe Triebe austreiben. Diese Eigenschaft macht sie äußerst resilient gegenüber mechanischen Beschädigungen.
Picrasma
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Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
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