Bitterholzbaum
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Als namensgebende Typusvarietät repräsentiert Paulownia tomentosa var. tomentosa den klassischen Blauglockenbaum in seiner charakteristischsten Form. Dieser stattliche, sommergrüne Baum ist für seine spektakulären violetten Blütenstände und die enorme Blattgröße bekannt. In Europa ist er seit dem 19. Jahrhundert als Ziergehölz etabliert.
Der Baum zeichnet sich durch ein extrem schnelles Jugendwachstum und eine hohe Toleranz gegenüber städtischem Klima aus. Er wird sowohl forstwirtschaftlich als auch in der Landschaftsarchitektur vielseitig eingesetzt. Seine Pionierqualität ermöglicht ihm die schnelle Besiedlung offener Flächen.
Der Baum erreicht Höhen von 10 bis 15 Metern und bildet eine breite, rundliche Krone mit dicken, weit ausladenden Ästen. Die Blätter von Paulownia tomentosa var. tomentosa sind breit-eiförmig bis herzförmig, 15 bis 30 Zentimeter lang und auf der Unterseite dicht mit grauen Sternhaaren filzig behaart. Diese Behaarung dient dem Verdunstungsschutz.
Die Blütenknospen sind rostbraun behaart und überwintern nackt am Baum. Die trichterförmigen, hellvioletten Blüten erscheinen vor dem Laubaustrieb und verströmen einen intensiven, süßlichen Duft. Die Frucht ist eine eiförmige, holzige Kapsel, die bis zum Winter am Baum verbleibt.
Frühling (April bis Mai)
Die forstliche Nutzung von Paulownia tomentosa var. tomentosa steht aufgrund des leichten, schwer entflammbaren und formstabilen Kiri-Holzes weltweit im Fokus. Es wird im asiatischen Raum traditionell für den Bau von Truhen, Schränken und Musikinstrumenten eingesetzt.
In Europa wird die Varietät vor allem als Solitärbaum in Parkanlagen sowie zur schnellen Beschattung und Luftkühlung in Städten gepflanzt. Auch in der Imkerei ist der Baum als wertvolle Trachtpflanze im Frühjahr geschätzt.
Im alten China war es Brauch, bei der Geburt eines Mädchens einen Blauglockenbaum zu pflanzen. Zur Hochzeit der Tochter wurde der Baum gefällt, um daraus eine Truhe als Mitgift zu zimmern. Die extrem leichten Samen wurden im 19. Jahrhundert als Verpackungsmaterial für Porzellansendungen genutzt, wodurch sich die Art in den USA entlang der Bahnlinien ausbreiten konnte.
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
Araucaria sect. Araucaria
Araucaria sect. Araucaria ist eine botanische Sektion innerhalb der Gattung der Araukarien. Sie umfasst markante …
Araucaria
Die Araukarien sind eine faszinierende Gattung immergrüner Koniferen, die als lebende Fossilien gelten. Sie stammen …