Aufrechte Kermesbeere (Pircunia stricta)

Silhouette: Ian Medeiros / Lizenz

Pircunia stricta: Botanik, Vorkommen und Merkmale

In den gemäßigten und subtropischen Grasländern Südamerikas findet man die aufrecht wachsende Wildpflanze Pircunia stricta. Sie gedeiht vor allem auf sandigen oder lehmigen Böden in offenen Steppenlandschaften.

Die Art hat sich an saisonale Trockenperioden angepasst und überdauert ungünstige Zeiten durch ein tiefreichendes Wurzelsystem. Sie ist in ihrer Heimat als robuste Pionierpflanze bekannt.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • Superasterids
  • Ordnung Caryophyllales
  • Familie Phytolaccaceae (Kermesbeerengewächse)
  • Gattung Pircunia (Pircunia Gattung)
  • Art Pircunia stricta (Aufrechte Kermesbeere)

Lebendiger Puls

Morphologie

Der Wuchs von Pircunia stricta ist straff aufrecht und unverzweigt oder nur geringfügig im oberen Bereich verzweigt. Die lanzettlich geformten Blätter sind wechselständig angeordnet und verjüngen sich zu einer kurzen Stielbasis.

Die reproduktiven Organe weisen folgende Charakteristika auf:

  • Blütenstand: Es handelt sich um eine endständige, streng aufrechte Traube, die dem Epitheton stricta ihren Namen verdankt.
  • Einzelblüten: Die kleinen Blüten sind unauffällig, weißlich bis grünlich gefärbt und besitzen fünf Kelchblätter.
  • Fruchtform: Die Beeren reifen zu dunkelvioletten bis schwarzen Früchten heran, die dicht an der Blütenstandsachse sitzen.

Anwendungen

Aufgrund der hohen Konzentration an Saponinen und toxischen Verbindungen wird die Pflanze kaum wirtschaftlich genutzt. In manchen Regionen wurden die dunklen Beeren in der Vergangenheit zum Färben von Naturfasern verwendet.

Interessante Fakten

Die Früchte von Pircunia stricta dienen trotz ihrer Toxizität für Säugetiere vielen einheimischen Vögeln als Nahrungsquelle. Die Vögel tragen entscheidend zur Verbreitung der Samen bei, indem sie diese unverdaut ausscheiden.

Verbreitungsgebiet

  • Brasilien
  • Argentinien
  • Uruguay

Quellen

  • POWO: Plants of the World Online
  • WFO: World Flora Online
  • Tropicos: Missouri Botanical Garden

Technische Information

Externe Datenbanken: POWO, Tropicos

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