Gonzalos Mariendistel (Silybum ×gonzaloi)

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Silybum × gonzaloi: Botanische Hybride und Merkmale

Als natürliche Hybride vereint Silybum ×gonzaloi die morphologischen Eigenschaften seiner beiden Elternarten in einer faszinierenden Kombination. Diese Pflanzensippe gehört zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) und zeigt eindrucksvoll die Dynamik der natürlichen Hybridisierung im Mittelmeerraum.

Die Pflanze tritt dort auf, wo sich die Verbreitungsgebiete der Elternarten überschneiden. Ihre Untersuchung liefert wichtige Daten für das Verständnis der Artbarrieren und der Evolution innerhalb der Gattung.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • asterids
  • Ordnung Asterales
  • Familie Asteraceae
  • Gattung Silybum (Mariendisteln)
  • Art Silybum ×gonzaloi (Gonzalos Mariendistel)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Pflanze zeigt intermediäre Merkmale zwischen Silybum eburneum und Silybum marianum. Der Wuchs is meist kräftig und aufrecht mit verzweigten Stängeln, die eine feine Behaarung aufweisen können.

Die Hybride zeigt folgende kombinierte Eigenschaften:

  • Intermediärer Wuchs und variable Dornenlänge;
  • Grüne Blätter mit typisch weißer Marmorierung;
  • Mischformen der stacheligen Hüllblätter an den Blütenköpfen.

Ihre Blätter sind grün mit der für die Gattung typischen weißen Äderung, wobei die Dornen an den Blatträndern in ihrer Länge und Härte variieren. Die Blütenköpfe sind groß, tragen purpurfarbene Röhrenblüten und besitzen stachelige Hüllblätter, deren Form eine Mischform der Eltern darstellt.

Blütezeit

Frühling bis Frühsommer

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Diese Hybride besitzt keine direkte landwirtschaftliche oder pharmazeutische Verwendung. Sie ist jedoch von hohem Wert für die botanische Forschung, insbesondere für Studien zur genetischen Vielfalt und Populationsdynamik.

In Wildpflanzengärten kann sie als Anschauungsobjekt für evolutionäre Prozesse dienen.

Interessante Fakten

Die Erstbeschreibung dieser Nothospezies erfolgte im Jahr 2002 durch die Botaniker Cantó, Sánchez Mata und Rivas Martínez in Spanien. Die Hybridformel lautet Silybum eburneum Coss. & Durieu × Silybum marianum (L.) Gaertn., was ihre Abstammung präzise dokumentiert.

Verbreitungsgebiet

  • Spanien

Quellen

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch

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