Bitterholzbaum
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Vicatia coniifolia ist eine zierliche, mehrjährige Gebirgsstaude, die auf feuchten Bergwiesen, an Bachufern und zwischen Gebüschen in den Hochlagen des Himalayas sowie Zentralasiens bis auf 4.700 Meter Höhe gedeiht. Ihr Artepitheton coniifolia bedeutet „schierlingsblättrig“ und verweist auf die mehrfach fein gefiederten, farnartigen Blätter, die optisch stark an den Gefleckten Schierling (Conium) erinnern.
Die Art gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist die Typusart der kleinen Gattung Vicatia. Sie wurde bereits von Nathaniel Wallich gesammelt und im Jahr 1830 von dem Schweizer Botaniker Augustin-Pyrame de Candolle wissenschaftlich erstbeschrieben.
Als ausdauernde krautige Pflanze überdauert Vicatia coniifolia die langen Gebirgswinter mithilfe einer kräftigen, spindelförmigen Pfahlwurzel, die tief im steinigen Boden verankert ist. Der aufrechte, im oberen Bereich leicht verzweigte Stängel ist fein gerillt, kahl und erreicht je nach Höhenlage eine Wuchshöhe von 20 bis 80 Zentimetern.
Später Frühling bis Sommer (Mai bis Juli, Fruchtreife im August)
In den Hochgebirgsregionen Westchinas (insbesondere in Sichuan, Yunnan und Tibet) werden die fleischigen Wurzeln von Vicatia coniifolia lokal gesammelt und in der traditionellen tibetischen sowie chinesischen Volksheilkunde genutzt. Zudem dient die Wurzel in einigen ländlichen Berggemeinden nach dem Kochen als stärkehaltiges Wildgemüse.
In der modernen Zierpflanzenkultur spielt die hochalpine Wildart keine Rolle und wird außerhalb spezialisierter botanischer Gärten oder alpiner Forschungssammlungen kaum kultiviert.
Das Überleben in Höhenlagen zwischen 3.000 und 4.700 Metern verlangt von einer krautigen Pflanze ein präzise abgestimmtes Zusammenspiel aus Statik, Wärmehaushalt und innerem Frostschutz. Vicatia coniifolia begegnet den extremen Bedingungen des tibetischen Hochlands und des Himalayas nicht mit starrem Widerstand, sondern mit einer fein ausbalancierten Bauweise.
Auch im Fruchtbau zeigt sich ein charakteristisches Detail, das sich im chinesischen Namen der Gattung („Hohlsamen-Sellerie“) widerspiegelt: Das Endosperm (das Nährgewebe im Inneren des Samens) ist auf der Bauchseite tief rinnenförmig eingesenkt. Diese exakt geformte Längsfurche verleiht der leichten Teilfrucht nicht nur Stabilität bei minimalem Materialaufwand, sondern verbessert auch ihre Flug- und Schwimmfähigkeit, wenn Herbstwinde und Schmelzwasser die Samen entlang alpiner Bachläufe verbreiten.
Taxonsynonyme: Sphallerocarpus coniifolius, Vicatia coniifolia var. millefolia, Sison cuneifolium, Ligusticum meoides, Sphallerocarpus millefolius, Vicatia millefolia, Chaerophyllum gracillimum, Conium nepalense, Vicatia stewartii
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
Araucaria sect. Araucaria
Araucaria sect. Araucaria ist eine botanische Sektion innerhalb der Gattung der Araukarien. Sie umfasst markante …
Araucaria
Die Araukarien sind eine faszinierende Gattung immergrüner Koniferen, die als lebende Fossilien gelten. Sie stammen …