Bindloe-Insel-Galapagos-Castela (Castela galapageia f. bindloensis)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Castela galapageia f. bindloensis – Endemische Wildpflanze der Insel Marchena

Im ariden Tiefland der Galápagos-Insel Marchena überlebt diese extrem trockenheitsresistente Pflanze unter extremen Bedingungen.

Die kargen Bedingungen prägen das Erscheinungsbild dieses zähen Gewächses nachhaltig. Es trotzt der intensiven Sonneneinstrahlung und dem Mangel an Süßwasser.

Taxonomie

  • ∟ царство Plantae
  • ∟ Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • ∟ Angiosperms
  • ∟ mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • ∟ eudicots
  • ∟ Superrosids
  • ∟ rosids
  • ∟ malvids
  • ∟ Ordnung Sapindales
  • ∟ Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • ∟ Gattung Castela (Castela-Strauch)
  • ∟ Art Castela galapageia (Küsten-Galapagos-Castela)
  • ∟ Form Castela galapageia f. bindloensis (Bindloe-Insel-Galapagos-Castela)

Lebendiger Puls

Morphologie

Wuchsform und Dornen: Ein stark verzweigter, dorniger Strauch, dessen Äste in extrem scharfen, starren Dornen enden. Diese Struktur dient sowohl dem Schutz vor Fraßfeinden als auch der Reduktion der windexponierten Oberfläche.

Blätter: Die Blätter sind klein, ledrig und oft schmal-lanzettlich geformt. Ihre Oberfläche besitzt eine dicke Kutikula, um den Wasserverlust durch Verdunstung zu minimieren.

Blüten und Früchte: Die kleinen Blüten sind farblich unauffällig und schimmern rötlich bis grünlich-gelb. Die daraus reifenden Steinfrüchte färben sich leuchtend rot.

Anwendungen

Aufgrund des strengen Naturschutzes auf den Galápagos-Inseln findet keinerlei kommerzielle oder forstwirtschaftliche Nutzung statt.

In ihrem natürlichen Lebensraum leistet die Pflanze einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der spärlichen vulkanischen Böden.

Interessante Fakten

  • Diese Form ist endemisch auf der Galápagos-Insel Marchena, die historisch auch als Bindloe Island bekannt ist.
  • Der ausgeprägt bittere Geschmack aller Pflanzenteile dient als natürlicher Schutz gegen Pflanzenfresser.

Verbreitungsgebiet

  • Galápagos

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • World Flora Online (WFO)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, Tropicos

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