Buntscheckiger Europäischer Zürgelbaum (Celtis australis f. variegata)

Panaschierter Zürgelbaum Buntblättriger Zürgelbaum
Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis australis f. variegata: Panaschierter Zürgelbaum

In der Gartenkunst und Landschaftsgestaltung setzt Celtis australis f. variegata leuchtende farbliche Akzente. Diese botanische Form des Europäischen Zürgelbaums unterscheidet sich von der Wildart durch ihre unregelmäßig gemusterten Blätter. Sie wächst etwas langsamer als die rein grüne Stammform, bewahrt jedoch deren robuste Eigenschaften.

Besonders im Halbschatten kommen die hellen Blattmuster hervorragend zur Geltung. Sammler und Liebhaber seltener Gehölze schätzen diese dekorative Spielart sehr.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis australis (Europäischer Zürgelbaum)
  • Form Celtis australis f. variegata (Buntscheckiger Europäischer Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Diese Form teilt die wesentlichen morphologischen Merkmale mit der Art Celtis australis, weicht jedoch in der Pigmentierung ab. Die Blätter weisen unregelmäßige Flecken, Ränder oder Streifen in Cremeweiß oder Hellgelb auf. Aufgrund des verringerten Chlorophyllgehalts ist die Wuchskraft meist etwas schwächer als bei der grünen Nominatform.

Die Wuchsform bleibt baumartig, oft jedoch kompakter und kleiner. Die Rinde zeigt ebenfalls die typische glatte, graue Textur des Zürgelbaums.

  • Blattfärbung: Unregelmäßige, weißliche oder gelbliche Panaschierung auf dunkelgrünem Grund.
  • Wuchs: Meist schwächer und kompakter als die reine Wildart.
  • Blattform: Lanzettlich bis eiförmig mit gesägtem Rand.

Blütezeit

Frühling, von März bis April

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Wegen des dekorativen Laubs wird dieses Gehölz gezielt als Solitärbaum in Parks und größeren Gärten angepflanzt. Es dient als optischer Blickfang und kontrastiert schön mit dunkelgrünen Gehölzen. Die ökologische Rolle als Nahrungsquelle für Vögel bleibt trotz der Panaschierung erhalten.

Interessante Fakten

Gelegentlich kann es bei panaschierten Gehölzen zu einer Rückmutation kommen, bei der einzelne Äste wieder rein grüne Blätter ausbilden. Um das charakteristische Erscheinungsbild zu erhalten, müssen solche Triebe in der Gartenpflege rechtzeitig entfernt werden.

Verbreitungsgebiet

  • Italien
  • Frankreich
  • Spanien

Quellen

  • POWO: Plants of the World Online (Royal Botanic Gardens, Kew)
  • WFO: World Flora Online Project
  • GBIF: Global Biodiversity Information Facility

Technische Information

Externe Datenbanken: POWO, Tropicos

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