Netzadriger Westlicher Zürgelbaum
Eine botanische Form des Abendländischen Zürgelbaums, die durch ihre stark ausgeprägte, netzartige Blattaderung auffällt.
Mit seiner markanten, korkartigen Rinde, die an unregelmäßige geologische Gesteinsformationen erinnert, zieht Celtis occidentalis sofort alle Blicke auf sich. Der Amerikanische Zürgelbaum stammt ursprünglich aus den Wäldern Nordamerikas und zeichnet sich durch seine enorme Widerstandsfähigkeit aus.
Dieser sommergrüne Laubbaum aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) erreicht Wuchshöhen von 10 bis 25 Metern, in seltenen Fällen sogar bis zu 40 Metern. Dank seiner hohen Toleranz gegenüber Dürre und urbanen Bedingungen hat er sich weltweit als geschätzter Straßenbaum etabliert.
Der Amerikanische Zürgelbaum zeichnet sich durch eine unverwechselbare, graue und korkartige Borke aus, die mit zunehmendem Alter tiefe Furchen und auffällige, warzige Auswüchse bildet. Die Rinde junger Zweige wandelt sich farblich von hellgrün über rotbraun zu dunkelbraun.
Die wechselständigen Laubblätter sind eiförmig, 5 bis 12 Zentimeter lang und besitzen eine asymmetrische, schiefe Basis. Der Blattrand ist bis auf den unteren Teil scharf gesägt. Auf der Oberseite sind die Blätter glänzend grün, während sie sich im Herbst leuchtend goldgelb färben.
Im späten Frühjahr erscheinen kleine, grünliche und unscheinbare Blüten. Aus ihnen entwickeln sich etwa erbsengroße, fleischige Steinfrüchte. Diese verfärben sich bei der Reifung von orangerot zu einem dunklen Purpur und bleiben oft den gesamten Winter über an den Ästen.
Die Blütezeit erstreckt sich über die Monate April und Mai.
Aufgrund seiner außergewöhnlichen Toleranz gegenüber städtischen Umweltbedingungen wird Celtis occidentalis häufig als robuster Straßen- und Parkbaum gepflanzt. Sein Holz ist leicht und zersetzt sich recht schnell, weshalb es kommerziell kaum gefragt ist und meist nur für günstige Möbel oder als Brennholz dient.
Die kleinen Früchte sind essbar und weisen einen bemerkenswert hohen Kaloriengehalt aus Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen auf. Verschiedene indigene Völker Nordamerikas aßen die Beeren roh oder zerkleinerten sie samt Kernen als nahrhafte Zutat für Fleisch- und Maisgerichte.
Rund um diese Baumart gibt es zahlreiche spannende botanische und historische Details zu entdecken. Er beeindruckt nicht nur als Überlebenskünstler in der Stadt, sondern auch durch seine lange Geschichte in der indigenen Kultur.
Im Laufe der Zeit wurden mehrere widerstandsfähige Kultivare gezüchtet, die speziell für urbane Räume geeignet sind. Sie überzeugen durch besondere Wuchsformen und hohe Klimatoleranz.
Eine botanische Form des Abendländischen Zürgelbaums, die durch ihre stark ausgeprägte, netzartige Blattaderung auffällt.
Eine nordamerikanische Varietät des Zürgelbaums, die sich durch besonders raue Blattoberflächen auszeichnet.
Eine seltene botanische Varietät des Westlichen Zürgelbaums mit dünneren Laubblättern.
Der Zwerg-Zürgelbaum (Celtis occidentalis subsp. tenuifolia) ist ein seltener, trockenheitsresistenter Strauch oder Kleinbaum aus den trockenen Kalkregionen Nordamerikas.
Eine im östlichen Nordamerika heimische Varietät des Westlichen Zürgelbaums mit charakteristischen länglichen Blättern.
Eine Varietät des Westlichen Zürgelbaums mit charakteristisch scharf gesägten Blatträndern.
Celtis brasiliensis
Ein laubabwerfender Baum oder kletternder Strauch aus Südamerika, der zur Familie der Hanfgewächse gehört.
Celtis gomphophylla
Ein weit verbreiteter Baum aus der Familie der Hanfgewächse, der in vielen Teilen Afrikas heimisch …
Celtis madagascariensis
Ein sommergrüner Baum aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae), der endemisch auf Madagaskar vorkommt.
Celtis aurantiaca
Ein laubabwerfender Baum aus der Familie der Hanfgewächse, der in Ostasien beheimatet ist.