Georgia-Zürgelbaum (Celtis occidentalis subsp. georgiana)

Zwerg-Zürgelbaum
Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis occidentalis subsp. georgiana: Merkmale des Georgia-Zürgelbaums

Mit einer auffällig niedrigen Wuchsform bereichert Celtis occidentalis subsp. georgiana die felsigen und trockenen Standorte im südöstlichen Nordamerika. Dieser Zwergstrauch oder kleine Baum trotzt extremen Witterungsbedingungen und mageren Böden. In der Fachliteratur wird er oft als eigenständiges Taxon oder als ausgeprägte Unterart diskutiert.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis occidentalis (Amerikanischer Zürgelbaum)
  • Unterart Celtis occidentalis subsp. georgiana (Georgia-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Im Vergleich zur Nominatform bleibt diese Unterart deutlich kleiner und erreicht oft nur Höhen von wenigen Metern. Die Wuchsform ist strauchartig oder bildet einen knorrigen kleinen Baum.

Die Blätter zeigen markante Anpassungen an trockene Habitate:

  • Größe: Deutlich kleiner, meist nur zwei bis fünf Zentimeter lang.
  • Blattoberfläche: Stark raue (skabride) Struktur auf der Oberseite, die sich fast wie Sandpapier anfühlt.
  • Behaarung: Die Blattadern auf der Unterseite weisen eine feine Behaarung auf.

Die kugeligen Steinfrüchte färben sich bei der Reife rötlich-orange bis braun und sind kleiner als bei der typischen Art.

Blütezeit

Frühling

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Aufgrund seiner hohen Trockenheitsresistenz eignet sich das Gehölz hervorragend zur Bepflanzung von kargen Hängen und zur Verhinderung von Bodenerosion. In ökologischen Restaurationsprojekten im Südosten der USA nimmt es eine wichtige Rolle ein.

Die Beeren bieten zudem Nahrung für viele heimische Wildtiere in trockenen Perioden.

Interessante Fakten

Die Erstbeschreibung dieser Unterart erfolgte in den steinigen Regionen des US-Bundesstaates Georgia. Seine Fähigkeit, auf extrem flachgründigen Kalksteinböden zu gedeihen, macht ihn zu einem Spezialisten seiner Nische.

  • Das Taxon ist eng verwandt mit Celtis tenuifolia, weshalb die taxonomische Abgrenzung in der Botanik umstritten war.
  • Die zähen Zweige wurden historisch zur Herstellung von robusten Flechtwaren verwendet.

Verbreitungsgebiet

  • Vereinigte Staaten

Quellen

  • POWO: Plants of the World Online (Royal Botanic Gardens, Kew)
  • GBIF: Global Biodiversity Information Facility
  • Tropicos: Missouri Botanical Garden

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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