Tourneforts Zürgelbaum Rauester (Celtis tournefortii subsp. asperrima)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis tournefortii subsp. asperrima - Botanik und Verbreitung

In den trockenen und felsigen Regionen des östlichen Mittelmeerraums sowie in Teilen Westasiens findet man Celtis tournefortii subsp. asperrima. Diese Unterart des Orientalischen Zürgelbaums fällt besonders durch ihre extreme Widerstandsfähigkeit gegenüber langanhaltender Trockenheit auf. Sie besiedelt oft karge Kalksteinböden, an denen andere Baumarten kaum überleben können.

Der botanische Namenszusatz asperrima verweist auf die außergewöhnlich raue Textur des Laubs. Diese Eigenschaft ist eine faszinierende evolutionäre Anpassung an das aride Klima ihres natürlichen Habitats, um den Wasserverlust zu minimieren.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis tournefortii (Tourneforts Zürgelbaum)
  • Unterart Celtis tournefortii subsp. asperrima (Tourneforts Zürgelbaum Rauester)

Lebendiger Puls

Morphologie

Das markanteste Merkmal von Celtis tournefortii subsp. asperrima sind die extrem rauen, fast sandpapierartigen Laubblätter. Die Blattoberfläche ist mit winzigen, steifen Haaren besetzt, die eine dichte Schutzschicht bilden. Die Blattspreite ist sehr ledrig und zeigt meist eine blasse, gräuliche Färbung.

Die Zweige wachsen oft gedrungen und formen eine kompakte, rundliche Krone, die Schatten spendet. Die kleinen Steinfrüchte verfärben sich bei der Reife meist gelblich bis orangebraun und sind an die Verbreitung durch Vögel angepasst.

Interessante Fakten

Die morphologische Anpassung durch extrem rauhe Blätter hilft der Pflanze aktiv dabei, den Wasserverlust durch Transpiration zu reduzieren, was als entscheidender Überlebensmechanismus dient. Die Hauptart ist teilweise nach dem renommierten französischen Botaniker Joseph Pitton de Tournefort benannt.

Verbreitungsgebiet

  • Türkei
  • Иран
  • Ирак

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online)
  • WFO (World Flora Online)
  • GBIF (Global Biodiversity Information Facility)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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