Alpin-Fortunes Pflaumeneibe (Cephalotaxus fortunei var. alpina)

Alpine Pflaumeneibe Alpine Scheineibe

Cephalotaxus fortunei var. alpina: Botanische Merkmale der Gebirgsvarietät

Diese seltene Nadelholz-Varietät wächst in den hochgelegenen Gebirgsregionen Chinas in Höhenlagen zwischen 2300 und 3700 Metern. Cephalotaxus fortunei var. alpina zeichnet sich durch eine hohe Toleranz gegenüber kälteren Klimabedingungen aus.

Die Pflanze besiedelt primär Nadel- und Mischwälder in den Provinzen Yunnan, Sichuan und Gansu. Bislang gibt es keine Berichte über eine großflächige künstliche Kultivierung oder forstwirtschaftliche Nutzung dieses Taxis.

Taxonomie

Morphologie

Im Vergleich zur typischen Art weist diese Varietät meist einen kompakteren, strauchartigen Wuchs auf. Die Nadeln sind schmal-lanzettlich, dunkelgrün glänzend und stehen zweizeilig angeordnet. Sie erreichen eine Länge von etwa 3 bis 5 Zentimetern.

Die Samen sind von einem fleischigen Arillus umgeben, der sich bei der Reife rötlich-braun bis olivgrün färbt. Diese morphologischen Anpassungen helfen der Pflanze, den extremen Bedingungen im Hochgebirge standzuhalten.

Blütezeit

Frühjahr (April bis Mai)

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Lokale Gemeinschaften nutzen das Holz des Baumes gelegentlich für handwerkliche Arbeiten oder als Brennmaterial. Zudem enthalten die Pflanzenteile pharmakologisch aktive Alkaloide wie Harringtonin, die im Rahmen der Krebsforschung von wissenschaftlichem Interesse sind.

Interessante Fakten

Die Entdeckung dieser Varietät in extremen Höhenlagen zeigt die bemerkenswerte evolutionäre Anpassung der Scheineiben an kalte Bergklimate. Aufgrund des schwierigen Zugangs zu ihren natürlichen Habitaten ist diese Pflanze in europäischen Gärten nahezu unbekannt.

Verbreitungsgebiet

  • Yunnan
  • Sichuan
  • Gansu

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos