Gewöhnliche Fortunes Pflaumeneibe (Cephalotaxus fortunei var. fortunei)

Fortunes Kopfeibe Chinesische Kopfeibe

Cephalotaxus fortunei var. fortunei: Wuchs und Beschreibung

Cephalotaxus fortunei var. fortunei besiedelt als immergrünes Nadelgehölz vor allem feuchte Bergwälder in China. Die Pflanze bevorzugt schattige Lagen und wächst oft entlang von Bergbächen.

In Europa wurde das Taxon Mitte des 19. Jahrhunderts durch Robert Fortune eingeführt. Es zeichnet sich durch eine gute Frosthärte aus.

Taxonomie

Morphologie

Die Zweige tragen außergewöhnlich lange Nadelblätter von bis zu zwölf Zentimetern Länge. Diese hängen oft elegant herab und verleihen der Pflanze ein markantes Aussehen.

Die reifen, olivenähnlichen Samenzapfen sind von einer fleischigen Samenschale umgeben. Die rissige Rinde der Stämme schimmert in warmen Rotbrauntönen.

Anwendungen

Das feinmaserige und elastische Holz wird in den Herkunftsgebieten für handwerkliche Schnitzarbeiten genutzt. Aus den Samen lässt sich zudem ein hochwertiges Öl für industrielle Zwecke gewinnen.

In der pharmazeutischen Industrie dienen Auszüge der Blätter der Erforschung moderner Krebsmedikamente.

Interessante Fakten

Die Pflanze wird wegen ihrer dekorativen Nadeln gelegentlich als Ziergehölz in botanischen Gärten kultiviert. Ihre Samen benötigen oft mehr als ein Jahr zur Keimung.

Verbreitungsgebiet

  • China
  • Myanmar

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF