Fadenblättriger Schierling (Conium filifolium)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Conium filifolium: Wissenswertes über die feinfiedrige Schierlingsart

Im südlichen Afrika beheimatet, gedeiht Conium filifolium vor allem in feuchten Graslandschaften. Diese krautige Pflanze besticht durch ihre filigrane Struktur und feine Belaubung. Botanisch teilt sie die stark toxischen Eigenschaften ihrer bekannteren Gattungsvertreter.

Die Art ist in freier Wildbahn selten anzutreffen. Aufgrund ihrer Seltenheit steht sie im Fokus von Schutzmaßnahmen.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • asterids
  • Ordnung Apiales
  • Familie Apiaceae
  • Gattung Conium (Schierlinge)
  • Art Conium filifolium (Fadenblättriger Schierling)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Wuchsform von Conium filifolium zeichnet sich durch schlanke, aufrechte Stängel aus. Die Blätter sind extrem fein geteilt und wirken fast fadenförmig, was der Pflanze ihren charakteristischen Artnamen einbrachte.

Die Blütenstände und weitere Merkmale weisen folgende Details auf:

  • Blüten: Kleine, weiße Einzelblüten, die in zusammengesetzten Dolden angeordnet sind.
  • Stängel: Glatt, oft hohl und im unteren Bereich rötlich oder purpurn gefleckt.
  • Wurzelsystem: Eine fleischige Pfahlwurzel, die tief in den Boden reicht.

Blütezeit

Frühling bis Sommer (Oktober bis Januar auf der Südhalbkugel)

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Aufgrund der hohen Konzentration an giftigen Alkaloiden findet Conium filifolium keine Verwendung als Heil- oder Zierpflanze. In der modernen Pharmakologie werden die Inhaltsstoffe vereinzelt auf ihre bioaktiven Eigenschaften hin analysiert.

Interessante Fakten

Der botanische Artname filifolium leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet wörtlich „fadenblättrig“. Dies beschreibt treffend das zarte Erscheinungsbild der Laubblätter.

Die chemischen Verbindungen der Pflanze sind so stark, dass bereits geringe Mengen für Weidevieh tödlich sein können.

Verbreitungsgebiet

  • Südafrika

Quellen

  • Royal Botanic Gardens, Kew (Plants of the World Online - POWO)
  • World Flora Online (WFO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch

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