Warziger Schierling (Conium verrucosum)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Conium verrucosum: Systematik und Merkmale der Schierlingsart

Als giftiger Vertreter aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) zieht diese Wildpflanze vor allem das Interesse von Systematikern auf sich. Die Art wurde wissenschaftlich von den Botanikern Ferdinand von Hochstetter und Achille Richard beschrieben.

Sie gehört zur Gattung der Schierlinge (Conium), die weltweit für ihre hochgradig toxischen Eigenschaften bekannt ist. Im Gegensatz zu bekannteren Verwandten ist diese Art weniger verbreitet und seltener dokumentiert.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • asterids
  • Ordnung Apiales
  • Familie Apiaceae
  • Gattung Conium (Schierlinge)
  • Art Conium verrucosum (Warziger Schierling)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die strukturellen Merkmale von Conium verrucosum sind durch ihre aufrechte Wuchsform und die ausgeprägten Oberflächenstrukturen charakterisiert. Die Stängel sind typischerweise gerippt und deutlich warzig, bedeckt mit kleinen, warzenartigen Auswüchsen, die sie von anderen Vertretern der Gattung unterscheiden.

Die Blätter weisen eine stark zerteilte, mehrfach gefiederte Struktur auf und zeigen einen tiefgrünen Farbton sowie ein zartes, spitzenartiges Aussehen. Der Blütenstand ist eine Doppeldolde, die aus zahlreichen kleinen, weißen Blüten besteht, die während der aktiven Wachstumsperiode blühen.

Anwendungen

Aufgrund der in der Gattung Conium typischerweise vorkommenden hochgiftigen Alkaloide besitzt Conium verrucosum keinerlei wirtschaftliche oder gärtnerische Anwendung. Jeglicher Kontakt mit der Pflanze kann zu schweren Vergiftungserscheinungen führen.

Interessante Fakten

Die Gattung Conium verdankt ihren Namen dem griechischen Wort kôneion, was so viel wie „Kreisel“ bedeutet und auf den Schwindel anspielt, der nach dem Verzehr auftritt. Alle Arten dieser Gattung akkumulieren toxische Piperidin-Alkaloide wie Coniin, die das Nervensystem schädigen können.

Verbreitungsgebiet

  • Südafrika
  • Lesotho

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • World Flora Online (WFO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch

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