Bitterholzbaum
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
In den trockenen Chaco-Wäldern Südamerikas wächst Maclura tinctoria subsp. mora, ein dorniger Baum, der traditionell für sein hartes Holz und seine färbenden Eigenschaften geschätzt wird. Diese Unterart unterscheidet sich durch ihre Anpassung an semiaride Bedingungen von der typischen Form. Ihre Rinde und das Kernholz enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, die für die Textilfärbung und medizinische Zwecke genutzt werden.
Die robusten Triebe tragen scharfe Dornen, die als Schutz gegen Pflanzenfresser dienen. Ihre kleinen, unscheinbaren Blüten werden durch den Wind bestäubt. In vielen Teilen ihres Verbreitungsgebietes gilt die Pflanze als wichtiger ökologischer Bestandteil der Trockenwälder.
Dieses Gehölz wächst als mittelgroßer, dorniger Baum mit einer unregelmäßigen Krone und einer Wuchshöhe von bis zu 12 Metern. Die Zweige sind mit kräftigen, spitzen Dornen besetzt, die in den Blattachseln stehen. Die Rinde ist hellgrau bis bräunlich und weist ausgeprägte Korkporen auf, während der Milchsaft zäh und weißlich austritt.
Die Blätter sind wechselständig, kürzer und ledriger als bei der Typusunterart, meist eiförmig bis länglich und am Rand schwach gezähnt oder ganzrandig. Auf der Unterseite der Blätter zeigt sich eine feine Behaarung, die als Transpirationsschutz dient. Als zweihäusige Pflanze trägt sie entweder rein männliche Kätzchen oder rundliche, weibliche Blütenköpfchen.
Die fleischigen Scheinfrüchte sind im reifen Zustand grünlich-gelb und haben einen Durchmesser von etwa 1 bis 2 Zentimetern. Sie enthalten mehrere kleine Samen und dienen Vögeln als Nahrung, welche zur Verbreitung beitragen.
Frühling der Südhalbkugel (September bis November)
Das extrem widerstandsfähige, gelbliche Holz findet Verwendung im lokalen Bauwesen sowie zur Herstellung von Zaunpfählen und Eisenbahnschwellen. Aus dem Kernholz wird durch Auskochen ein gelber Farbstoff gewonnen, der reich an dem Flavonoid Morin ist. In der Volksmedizin werden Auszüge der Rinde und des Milchsafts aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt.
Der Name dieser Unterart leitet sich von dem basionymischen Artnamen Maclura mora ab, den der Botaniker August Grisebach im Jahr 1879 vergab. Die Bäume spielen eine zentrale Rolle im Ökosystem des Gran Chaco, da sie auch in langanhaltenden Dürreperioden als wichtige Nahrungsquelle für Vögel und Säugetiere dienen. Ihr tiefreichendes Wurzelsystem schützt zudem die empfindlichen Böden vor Erosion.
Picrasma
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Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
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Araucaria sect. Araucaria ist eine botanische Sektion innerhalb der Gattung der Araukarien. Sie umfasst markante …
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