Typische Amerikanische Kermesbeere (Phytolacca americana var. americana)

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Phytolacca americana var. americana: Merkmale und Details

Diese markante Pflanze prägt mit ihren tiefvioletten Beerenständen und rötlichen Stängeln das Erscheinungsbild vieler nordamerikanischer Landschaften. Sie siedelt sich bevorzugt auf gestörten Böden, an Waldrändern und auf Brachflächen an. Die krautige Pflanze erreicht beachtliche Höhen und zieht zahlreiche Vögel an, die sich von den reifen Früchten ernähren.

Taxonomie

  • ∟ царство Plantae
  • ∟ Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • ∟ Angiosperms
  • ∟ mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • ∟ eudicots
  • ∟ core eudicots
  • ∟ Superasterids
  • ∟ Ordnung Caryophyllales
  • ∟ Familie Phytolaccaceae (Kermesbeerengewächse)
  • ∟ Gattung Phytolacca (Kermesbeere)
  • ∟ Art Phytolacca americana (Amerikanische Kermesbeere)
  • ∟ Varietät Phytolacca americana var. americana (Typische Amerikanische Kermesbeere)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die mehrjährige krautige Pflanze bildet eine kräftige, fleischige Pfahlwurzel aus, aus der im Frühjahr rötlich überlaufene Stängel treiben. Diese können eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen und verzweigen sich im oberen Bereich reichhaltig.

Die wechselständig angeordneten Blätter weisen eine eiförmige bis lanzettliche Form auf und verströmen beim Zerreiben einen unangenehmen Geruch. In den Sommermonaten erscheinen endständige oder blattgegenständige Blütenstände in Form von traubigen Rispen.

Die kleinen, weißlichen bis grünlich-rosa Blüten entwickeln sich im Herbst zu glänzenden, dunkelvioletten bis schwarzen Beeren. Diese Beeren sind deutlich in zehn Segmente unterteilt und enthalten den intensiv färbenden Saft.

Blütezeit

Juni bis September

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Historisch spielten Auszüge der Pflanze eine Rolle in der traditionellen Medizin der indigenen Bevölkerung Nordamerikas. Aufgrund der hohen Toxizität ist von einer unkontrollierten Anwendung jedoch dringend abzuraten.

Der intensiv rote Saft der reifen Beeren diente in früheren Zeiten als natürlicher Farbstoff für Textilien und Tinte. In der modernen pharmakologischen Forschung werden die enthaltenen Proteine, insbesondere das Pokeweed Antiviral Protein (PAP), intensiv auf ihre antiviralen Eigenschaften untersucht.

Interessante Fakten

  • Obwohl alle Pflanzenteile für Säugetiere stark giftig sind, fressen Vögel die Beeren schadlos und tragen zur Verbreitung der Samen bei.
  • Der Saft wurde früher zum Färben von billigem Rotwein verwendet, was aufgrund der Giftigkeit später streng verboten wurde.
  • In einigen Regionen der USA gilt die Pflanze als traditionelles Gemüse, das jedoch mehrfach abgekocht werden muss, um die Toxine zu eliminieren.

Verbreitungsgebiet

  • Vereinigte Staaten
  • Kanada

Quellen

  • POWO: Phytolacca americana var. americana
  • GBIF: Phytolacca americana var. americana
  • WFO: Phytolacca americana var. americana

Technische Information

Taxonsynonyme: Phytolacca decandra, Phytolacca americana var. huadongensis

Externe Datenbanken: GBIF, POWO

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