Indische Quassia (Quassia indica)

Niepa bark tree Samadaraholz-Baum Karingotta
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Quassia indica: Heilwirkung, Merkmale und Verbreitung des Niepa-Baums

In den schlammigen Küstengebieten und feuchten Flussmündungen des tropischen Asiens gedeiht der immergrüne Baum Quassia indica. Diese widerstandsfähige Pflanzenart ist hervorragend an das Überleben in Brackwasserzonen angepasst. Sie zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an extrem bitteren Wirkstoffen aus.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Sapindales
  • Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • Gattung Quassia (Quassiabaum)
  • Art Quassia indica (Indische Quassia)

Lebendiger Puls

Morphologie

Der Baum erreicht Wuchshöhen von bis zu 15 Metern und bildet oft eine geriffelte, bräunlich-graue Rinde aus. Die großen, glänzenden Laubblätter sind wechselständig angeordnet und weisen auf der helleren Unterseite charakteristische Drüsen auf. Diese Drüsen sind tief in die Blattstruktur eingesenkt.

Die zwittrigen, vierzähligen Blüten hängen in dichten, doldenartigen Blütenständen an langen Schäften herab. Ihre behaarten Kronblätter variieren farblich zwischen grünlichen, weißlichen und violetten Tönen. Als Frucht entwickelt sich eine rötlich-braune, abgeflachte Steinfrucht mit einem schmalen Flügel.

Blütezeit

Ganzjährig

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

In der asiatischen und madagassischen Volksheilkunde finden Rinden- und Holzabkochungen breite Verwendung bei Magen-Darm-Beschwerden. Die Blätter werden äußerlich zur Linderung von Juckreiz und Hautentzündungen aufgelegt. Das Öl der Samen dient in manchen Regionen als Einreibemittel gegen rheumatische Gelenkschmerzen.

Interessante Fakten

Der hochwirksame Bitterstoff Samaderin durchdringt das gesamte Gewebe und schützt die Pflanze effektiv vor Fraßfeinden. Wegen dieser natürlichen Resistenz wird das leichte Holz in Madagaskar traditionell für den Kanubau bevorzugt. Die Samen sind bei Verzehr stark abführend und erbrechensfördernd.

Verbreitungsgebiet

  • Indien
  • Sri Lanka
  • Myanmar
  • Vietnam
  • Kambodscha
  • Malaysia
  • Indonesien
  • Philippinen
  • Papua-Neuguinea
  • Salomonen
  • Madagaskar
  • Komoren
  • Pemba

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • World Flora Online (WFO)
  • Catalogue of Life

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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