Roter Höchster Götterbaum (Ailanthus altissima f. rubra)

Roter Götterbaum Rotfrüchtiger Götterbaum
Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Ailanthus altissima f. rubra: Roter Götterbaum im Portrait

Mit einer auffälligen Färbung der jungen Triebe und Früchte zieht Ailanthus altissima f. rubra in Parks und Gärten die Blicke auf sich. Diese botanische Form zeichnet sich durch einen schnellen Wuchs aus und gedeiht auch unter schwierigen städtischen Bedingungen. Die intensive Färbung macht sie zu einer beliebten Zierpflanze in der Landschaftsgestaltung.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Sapindales
  • Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • Gattung Ailanthus (Götterbäume)
  • Art Ailanthus altissima (Götterbaum)
  • Form Ailanthus altissima f. rubra (Roter Höchster Götterbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Pflanze bildet einen mittelgroßen bis großen Baum mit einer locker verzweigten Krone aus. Besonders markant sind die unpaarig gefiederten Blätter, deren junge Austriebe im Frühjahr tief rot bis purpurn leuchten. Im Spätsommer entwickeln sich die charakteristischen geflügelten Nussfrüchte, die sich ebenfalls leuchtend rot färben und einen starken Kontrast zum grünen Laub bilden.

Blütezeit

Juni bis Juli

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

In der Gartenarchitektur dient dieser Baum hauptsächlich als Solitärgehölz zur Erzeugung farblicher Akzente. Aufgrund seiner hohen Toleranz gegenüber Luftverschmutzung und Trockenheit eignet er sich gut für urbane Grünflächen. Früher wurden Pflanzenteile in der traditionellen chinesischen Medizin genutzt, heute steht jedoch die dekorative Verwendung im Vordergrund.

Interessante Fakten

Die rötliche Färbung der Früchte bleibt oft bis weit in den Winter hinein bestehen und bietet Vögeln eine späte Nahrungsquelle. Der Baum besitzt ein tiefreichendes Wurzelsystem, welches ihm eine enorme Standfestigkeit verleiht. Trotz seiner Schönheit sollte die Ausbreitung kontrolliert werden, da die Art zur Verwilderung neigt.

Verbreitungsgebiet

  • China
  • Deutschland (eingebürgert)
  • Österreich (eingebürgert)

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • World Flora Online (WFO)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, Tropicos

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