Großblättrige Brucea (Brucea macrophylla)
Brucea macrophylla: Merkmale und Vorkommen in Zentralafrika
Im afrikanischen Regenwaldgebiet von Äquatorialguinea beheimatet, zieht diese Gehölzart vor allem das Interesse spezialisierter Botaniker auf sich. Der englische Botaniker Daniel Oliver beschrieb dieses Taxon wissenschaftlich. Die Pflanze wächst in den feuchten Unterholzstrukturen der tropischen Zonen und ist eng an ihr spezifisches Ökosystem angepasst.
Taxonomie
- ∟ царство Plantae
- ∟ Abteilung Tracheophytes
- ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
- ∟ Angiosperms
- ∟ mesangiosperms
- ∟ eudicots
- ∟ Superrosids
- ∟ rosids
- ∟ malvids
- ∟ Ordnung Sapindales
- ∟ Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
- ∟ Gattung Brucea (Brucea-Strauch)
- ∟ Art Brucea macrophylla (Großblättrige Brucea)
Morphologie
Diese Gehölzart zeichnet sich durch verhältnismäßig große, unpaarig gefiederte Blätter aus, worauf auch das Epitheton macrophylla hinweist. Die einzelnen Blättchen sind länglich-lanzettlich geformt und besitzen einen glatten oder leicht gewellten Rand.
Die Blüten sind klein und in rispigen oder traubigen Blütenständen organisiert. Sie weisen eine grünliche bis rötliche Färbung auf. Nach der Bestäubung bilden sich fleischige Früchte, die der natürlichen Verbreitung dienen.
Interessante Fakten
Das Epitheton macrophylla leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet übersetzt großblättrig, was die auffällige Laubstruktur dieser Art beschreibt. Daniel Oliver leistete mit der Erstbeschreibung einen wertvollen Beitrag zur Dokumentation der afrikanischen Regenwaldflora.
Verbreitungsgebiet
- Äquatorialguinea
Quellen
- Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
- Plants of the World Online (POWO)
- World Flora Online (WFO)