Häutige Brucea (Brucea membranacea)
Brucea membranacea: Botanik, Blätter und Vorkommen
Mit ihren charakteristischen, hauchdünnen Blättern bereichert Brucea membranacea die Vegetation der feuchten Tropenwälder. Diese Art wächst vorwiegend im Unterholz, wo sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Ökologisch ist sie eng an ungestörte Waldformationen gebunden.
Taxonomie
- ∟ царство Plantae
- ∟ Abteilung Tracheophytes
- ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
- ∟ Angiosperms
- ∟ mesangiosperms
- ∟ eudicots
- ∟ Superrosids
- ∟ rosids
- ∟ malvids
- ∟ Ordnung Sapindales
- ∟ Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
- ∟ Gattung Brucea (Brucea-Strauch)
- ∟ Art Brucea membranacea (Häutige Brucea)
Morphologie
Die Wuchsform entspricht einem filigranen Strauch von mittlerer Höhe. Auffällig sind die membranartigen, fast durchscheinenden Fiederblätter, die eine feine Behaarung aufweisen können. Die Blattränder sind meist ganzrandig oder leicht gewellt.
Die generative Phase is durch folgende Strukturen gekennzeichnet:
- Die Blütenstände sind schlank und tragen zahlreiche sehr kleine Blüten.
- Die Kelch- und Kronblätter sind reduziert und zeigen eine unauffällige Färbung.
- Die eiförmigen Steinfrüchte enthalten jeweils einen einzigen Samen und dienen der Ausbreitung durch Tiere.
Interessante Fakten
Das lateinische Epitheton membranacea bezieht sich direkt auf die papierartige oder membranartige Textur seines Laubes. Diese physische Eigenschaft hilft der Pflanze, die Lichtabsorption in stark schattigen Umgebungen zu maximieren.
Verbreitungsgebiet
- China
Quellen
- POWO: Plants of the World Online (Royal Botanic Gardens, Kew)
- WFO: World Flora Online Consortium