Echtes Bach-Quellkraut
Montia fontana f. subsp. fontana
Eine zarte, polsterbildende Wasser- und Sumpfpflanze kühler Quellen, die sich durch glänzend glatte, schwarze Samen …
Montia fontana subsp. amporitana, im Deutschen als Mittleres Quellkraut bekannt, ist eine zierliche, einjährige bis kurzlebig ausdauernde Pflanze feuchter, kalkarmer Sand- und Schlammböden sowie kühler Quellfluren. Das Epitheton amporitana leitet sich von der antiken Hafenstadt Emporiae (dem heutigen Empúries in Katalonien) ab, aus deren Umgebung der französische Botaniker Frère Sennen die Sippe im Jahr 1911 erstmals beschrieb.
In der modernen Systematik (POWO, WFO) wird das Taxon als eigenständige Unterart innerhalb des formenreichen Montia fontana-Komplexes akzeptiert, nachdem es historisch zeitweise als eigene Art (Montia lusitanica oder Montia hallii) geführt wurde. Eine Angabe zu Familie oder Ordnung ist in den bereitgestellten Basisdaten nicht enthalten.
Die zarten, gelblich-grünen bis rötlich überlaufenen Pflanzen bilden lockere bis dichte, niederliegende Polster oder flutende Triebe von 3 bis 20 Zentimetern Länge. Ihre dünnen, glatten Stängel verzweigen sich gabelig und wurzeln an den unteren Knoten im nassen Substrat.
Die gegenständigen, spatelförmigen Blätter sind 5 bis 20 Millimeter lang, ganzrandig und leicht fleischig. An den Triebspitzen und in den Blattachseln sitzen kleine, wenigblütige Trugdolden mit unscheinbaren weißen Blüten von nur 2 bis 3 Millimetern Durchmesser, die meist drei Staubblätter besitzen.
Da sich die Unterarten von Montia fontana im äußeren Wuchs je nach Wasserstand stark ähneln, liefert erst der reife, schwarze Same von etwa 1 bis 1,2 Millimetern Durchmesser das sichere Bestimmungsmerkmal.
Frühling bis Spätsommer (April bis September), im milden Mittelmeerraum bereits ab März
Obwohl Montia fontana subsp. amporitana im modernen Erwerbsgartenbau keine Rolle spielt, gehört das Bach-Quellkraut auf der Iberischen Halbinsel und in Teilen des westlichen Mittelmeerraums zu den traditionell gesammelten Wildgemüsen.
Unter dem Mikroskop offenbart die Samenschale (Testa) von Montia fontana subsp. amporitana ein geometrisches Muster aus ineinandergreifenden Epidermiszellen, das weit mehr ist als eine bloße Laune der Formgebung. Im Vergleich zur glattsamigen, rein kalt-aquatischen subsp. fontana und der extrem stachelig-höckerigen, trockenheitsverträglicheren subsp. chondrosperma nimmt subsp. amporitana eine exakt austarierte Mittelstellung ein.
Die Lebensräume dieser Unterart – wechselfeuchte Gräben, Sandufer und Sickerfluren – schwanken ständig zwischen Überflutung im Winterhalbjahr und rascher Austrocknung im Frühsommer. Die mikroskopische Oberflächenstruktur der rund 1 Millimeter kleinen Samen ist präzise auf diese wechselnden physikalischen Kräfte abgestimmt.
Taxonsynonyme: Montia rivularis, Montia fontana subsp. intermedia
Montia fontana f. subsp. fontana
Eine zarte, polsterbildende Wasser- und Sumpfpflanze kühler Quellen, die sich durch glänzend glatte, schwarze Samen …
Montia fontana subsp. fontana
Kälteliebende Nominat-Unterart des Quellkrauts mit glänzend glatten Samen, die in klaren Quellbächen und arktisch-alpinen Gewässern …
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Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
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Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.