Ampurisches Bach-Quellkraut
Montia fontana subsp. amporitana
Unterart des Bach-Quellkrauts mit charakteristisch höckeriger Samenschale, heimisch an kalkarmen Quellen, Gräben und feuchten Äckern …
Montia fontana subsp. variabilis ist eine bemerkenswert wandlungsfähige Pflanze klarer, kalkarmer Gewässer und Quellfluren, die ihr Erscheinungsbild je nach Wasserstand drastisch anpassen kann. Der Name variabilis („veränderlich“) beschreibt treffend ihre Fähigkeit, sowohl lange, flutende Sprosse im Wasser als auch niedrige Landformen auf nassem Uferschlamm zu bilden.
Taxonomisch wurde diese Sippe 1953 von Stuart Max Walters beschrieben, um die vielgestaltigen Übergangsformen innerhalb der Art Montia fontana klarer zu fassen. Sie nimmt in ihrer Samenstruktur eine exakte Mittelstellung zwischen den rein aquatischen und den stärker an Land lebenden Vertretern des Quellkrauts ein.
Die Wuchsform von Montia fontana subsp. variabilis reicht von locker aufsteigenden, fünf bis zwanzig Zentimeter langen Stängeln bis hin zu schlaff im Wasser schwebenden Trieben. An den Knoten (Nodien — den Ansatzstellen der Blätter am Stängel) bilden sich auf feuchtem Schlamm häufig feine Adventivwurzeln.
Die gegenständig angeordneten Blätter sind schmal-elliptisch bis spatelig, ganzrandig und von frischgrüner Farbe. Die kleinen weißen Blüten stehen einzeln oder in lockeren, wenigblütigen Trugdolden und öffnen sich oft nur bei direkter Sonneneinstrahlung.
Da die vegetativen Teile stark vom jeweiligen Wasserstand geprägt werden, erfolgt die exakte Bestimmung über die Mikrostruktur der reifen Samen:
Spätfrühling bis Spätsommer (Mai bis August)
Quellbäche und Gräben im Gebirge und Tiefland sind extrem dynamische Lebensräume: Nach der Schneeschmelze stehen sie hoch unter kaltem Wasser, im Spätsommer ziehen sie sich oft auf schmale Rinnsale zurück. Montia fontana subsp. variabilis beantwortet diese Schwankungen mit einer ausgeprägten phänotypischen Plastizität — der Fähigkeit eines einzigen Genotyps, je nach Umweltreiz völlig unterschiedliche Körperformen auszubilden.
Steigt der Wasserspiegel an, strecken sich die Stängelglieder (Internodien — die Abschnitte zwischen zwei Blattpaaren) durch gezielte Zellverlängerung rasch nach oben, damit die Triebspitzen im lichtdurchfluteten Bereich bleiben. Fällt das Ufer hingegen trocken, stellt die Pflanze das Längenwachstum sofort ein und bildet gedrungene, verdickte Blätter, die die Verdunstung minimieren.
Taxonsynonyme: Montia fontana var. variabilis, Montia variabilis
Montia fontana subsp. amporitana
Unterart des Bach-Quellkrauts mit charakteristisch höckeriger Samenschale, heimisch an kalkarmen Quellen, Gräben und feuchten Äckern …
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Montia fontana subsp. fontana
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