Guayana-Kakaobaum
Theobroma cacao ‘Guiana’
Eine genetisch eigenständige Gruppe wilder Kakaobäume aus Französisch-Guayana.
Unter den seltenen Formen des Kakaobaums besticht Theobroma cacao f. pentagonum durch seine außergewöhnliche, fünfkantige Fruchtform. Diese historische Varietät wird oft mit den alten Criollo-Linien in Verbindung gebracht und gilt heute als botanische Rarität. Sie besitzt eine hohe historische Bedeutung für die Kakaokultur Mittelamerikas.
Die Bäume weisen einen kompakteren Wuchs auf als moderne Forastero-Sorten. Ihre Rinde ist relativ glatt und trägt im Alter die typischen Blütenkissen direkt am Stamm.
Das auffälligste Merkmal sind die Früchte, die im Querschnitt ein deutliches Fünfeck bilden und tiefe Längsfurchen zeigen. Die Oberfläche erinnert an die Haut eines Alligators, was der Form ihren Trivialnamen einbrachte.
Die Samen liefern einen Kakao von hervorragender aromatischer Qualität mit sehr geringem Bitterstoffanteil. Aufgrund des geringen Ertrags und der Krankheitsanfälligkeit findet jedoch kein großflächiger kommerzieller Anbau statt.
Heutzutage wird diese Form vor allem in Genbanken erhalten und für Spezialitäten-Schokoladen geschätzt.
Archäologische Funde legen nahe, dass diese markante Kakaoform bereits von den Maya kultiviert und für rituelle Tränke bevorzugt wurde. Ihre Früchte sind in historischen Darstellungen oft leicht an den fünf ausgeprägten Kanten zu erkennen.
Theobroma cacao ‘Guiana’
Eine genetisch eigenständige Gruppe wilder Kakaobäume aus Französisch-Guayana.
Theobroma cacao ‘Curaray’
Eine hochisolierte, genetische Basisgruppe des Kakaobaums aus dem ecuadorianischen Amazonasbecken, benannt nach dem Fluss Curaray.
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.