Guayana-Kakaobaum
Theobroma cacao ‘Guiana’
Eine genetisch eigenständige Gruppe wilder Kakaobäume aus Französisch-Guayana.
Im peruanischen Amazonasgebiet verbirgt sich eine der genetisch wertvollsten Linien des Kakaobaums. Diese spezielle Form wurde durch die wegweisende Studie von Motomayor im Jahr 2008 als eine der zehn fundamentalen phylogenetischen Säulen der Art identifiziert. Ursprünglich wurde sie in der Nähe der Stadt Contamana gefunden und prägt bis heute die moderne Kakaoforschung.
Die morphologischen Eigenschaften dieser Form ähneln den klassischen Wildtypen des oberen Amazonas. Der Baum wächst aufrecht und besitzt breite, ledrige Blätter, die das schwache Licht des Kronendachs optimal einfangen. Die Blüten zeichnen sich durch ihre typische kauliflore Anordnung direkt am Holz aus.
Die Früchte weisen eine mittelharte Schale auf und beherbergen Samen mit einem einzigartigen biochemischen Profil. Nach der Fermentation und Röstung entwickeln die Bohnen komplexe florale Noten sowie deutliche Aromen von Trockenfrüchten. Genetisch zeichnet sich diese Linie durch eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit der berühmten Sorte Nacional aus.
Ganzjährig
Aufgrund ihrer Seltenheit im reinen Zustand wird diese Form kaum für den Massenmarkt angebaut. Stattdessen bildet sie eine unverzichtbare Basis für Kreuzungen und Hybridisierungen in Zuchtprogrammen weltweit. Besonders geschätzt wird der Klon SCA-6 wegen seiner genetisch verankerten Resistenz gegen zerstörerische Pilzkrankheiten wie die Hexenbesenkrankheit.
Theobroma cacao ‘Guiana’
Eine genetisch eigenständige Gruppe wilder Kakaobäume aus Französisch-Guayana.
Theobroma cacao ‘Curaray’
Eine hochisolierte, genetische Basisgruppe des Kakaobaums aus dem ecuadorianischen Amazonasbecken, benannt nach dem Fluss Curaray.
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.