Glattrindiger Amazonas-Kakaobaum (Theobroma cacao subsp. leiocarpum)

Glattfrüchtiger Kakao Calabacillo-Kakao
Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Theobroma cacao subsp. leiocarpum: Glattfrüchtiger Kakaobaum

Unter den wilden Verwandten des kommerziellen Kakaos nimmt diese Unterart eine besondere Stellung ein. Ihre Früchte weisen eine charakteristische glatte Oberfläche auf, die sich deutlich von den tief gefurchten Früchten anderer Kakaosorten unterscheidet. Botaniker schätzen diese genetische Linie für Untersuchungen zur evolutionären Geschichte der Gattung Theobroma.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Malvales
  • Familie Malvaceae
  • Unterfamilie Byttnerioideae
  • Gattung Theobroma (Kakaobäume)
  • Art Theobroma cacao (Echter Kakaobaum)
  • Unterart Theobroma cacao subsp. leiocarpum (Glattrindiger Amazonas-Kakaobaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Diese Pflanze wächst als kleiner bis mittelhoher Baum im Unterholz tropischer Regenwälder. Die Blätter sind länglich, ledrig und dunkelgrün, was eine effiziente Photosynthese bei geringem Licht ermöglicht. Die Blüten entstehen direkt am Stamm oder an älteren Ästen, ein Phänomen, das als Kauliflorie bezeichnet wird.

Die reifen Früchte weisen im Gegensatz zur typischen Nominatform kaum Längsrillen auf. Ihre Schale ist relativ dünn und umschließt zahlreiche Samen, die in ein süßlich-saures, weißes Fruchtfleisch (Pulpa) eingebettet sind. Die Samen enthalten wertvolle Alkaloide und Fette, die für die chemische Vielfalt dieser Unterart sprechen.

Blütezeit

Ganzjährig

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Obwohl diese Unterart selten rein angebaut wird, dient sie als wertvoller Genpool für die Züchtung resistenter Kakaosorten. Die Genetik von Theobroma cacao subsp. leiocarpum liefert wichtige Ansätze zur Bekämpfung von Krankheiten wie der Hexenbesenkrankheit. Lokale Gemeinschaften nutzen die Früchte gelegentlich zur Gewinnung von frischem Fruchtfleisch oder zur traditionellen Herstellung von Getränken.

Interessante Fakten

  • Der Name leiocarpum leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet wörtlich übersetzt 'glatte Frucht'.
  • In der historischen Klassifikation von Kakao wurde dieser Typ oft mit der Kakaogruppe 'Calabacillo' in Verbindung gebracht.
  • Genetische Analysen deuten darauf hin, dass diese Unterart eine der ältesten evolutionären Linien innerhalb der Art darstellt.

Verbreitungsgebiet

  • Brasilien
  • Peru
  • Ecuador
  • Kolumbien

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Смотрите также

Curaray-Kakaobaum

Curaray-Kakaobaum

Theobroma cacao ‘Curaray’

Eine hochisolierte, genetische Basisgruppe des Kakaobaums aus dem ecuadorianischen Amazonasbecken, benannt nach dem Fluss Curaray.

Bitterholzbaum

Bitterholzbaum

Picrasma

Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …