Guayana-Kakaobaum
Theobroma cacao ‘Guiana’
Eine genetisch eigenständige Gruppe wilder Kakaobäume aus Französisch-Guayana.
Unter den wilden Verwandten des kommerziellen Kakaos nimmt diese Unterart eine besondere Stellung ein. Ihre Früchte weisen eine charakteristische glatte Oberfläche auf, die sich deutlich von den tief gefurchten Früchten anderer Kakaosorten unterscheidet. Botaniker schätzen diese genetische Linie für Untersuchungen zur evolutionären Geschichte der Gattung Theobroma.
Diese Pflanze wächst als kleiner bis mittelhoher Baum im Unterholz tropischer Regenwälder. Die Blätter sind länglich, ledrig und dunkelgrün, was eine effiziente Photosynthese bei geringem Licht ermöglicht. Die Blüten entstehen direkt am Stamm oder an älteren Ästen, ein Phänomen, das als Kauliflorie bezeichnet wird.
Die reifen Früchte weisen im Gegensatz zur typischen Nominatform kaum Längsrillen auf. Ihre Schale ist relativ dünn und umschließt zahlreiche Samen, die in ein süßlich-saures, weißes Fruchtfleisch (Pulpa) eingebettet sind. Die Samen enthalten wertvolle Alkaloide und Fette, die für die chemische Vielfalt dieser Unterart sprechen.
Ganzjährig
Obwohl diese Unterart selten rein angebaut wird, dient sie als wertvoller Genpool für die Züchtung resistenter Kakaosorten. Die Genetik von Theobroma cacao subsp. leiocarpum liefert wichtige Ansätze zur Bekämpfung von Krankheiten wie der Hexenbesenkrankheit. Lokale Gemeinschaften nutzen die Früchte gelegentlich zur Gewinnung von frischem Fruchtfleisch oder zur traditionellen Herstellung von Getränken.
Theobroma cacao ‘Guiana’
Eine genetisch eigenständige Gruppe wilder Kakaobäume aus Französisch-Guayana.
Theobroma cacao ‘Curaray’
Eine hochisolierte, genetische Basisgruppe des Kakaobaums aus dem ecuadorianischen Amazonasbecken, benannt nach dem Fluss Curaray.
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.