Guayana-Kakaobaum
Theobroma cacao ‘Guiana’
Eine genetisch eigenständige Gruppe wilder Kakaobäume aus Französisch-Guayana.
Mit ihren charakteristischen glatten, fast rippenlosen Früchten unterscheidet sich Theobroma cacao var. leiocarpum deutlich von den typischen Kakaosorten. Diese Varietät wird meist der Forastero-Gruppe oder dem Calabacillo-Typ zugeordnet und zeichnet sich durch eine hohe Robustheit aus. Sie spielt eine fundamentale Rolle in der globalen Kakaoproduktion.
Der Baum entwickelt eine kräftige Statur mit einer gut verzweigten Krone. Die Blätter sind länglich, dunkelgrün und glänzend.
Die reifen Früchte sind rundlich bis oval, haben eine auffallend glatte Oberfläche und weisen kaum Furchen auf. Die Samenkörner im Inneren sind flach, von dunkelvioletter Farbe und schmecken im Rohzustand sehr herb.
Diese Varietät liefert den Rohstoff für einen Großteil der weltweit produzierten Konsumschokolade. Wegen ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzkrankheiten dient sie häufig als Unterlage für Veredelungen.
Aufgrund der glatten, runden Form erinnert die Frucht stark an eine Kalebasse, weshalb sie in Lateinamerika als Calabacillo bezeichnet wird. Sie besitzt im Vergleich zu Criollo-Sorten eine wesentlich kürzere Fermentationszeit.
Theobroma cacao ‘Guiana’
Eine genetisch eigenständige Gruppe wilder Kakaobäume aus Französisch-Guayana.
Theobroma cacao ‘Curaray’
Eine hochisolierte, genetische Basisgruppe des Kakaobaums aus dem ecuadorianischen Amazonasbecken, benannt nach dem Fluss Curaray.
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.