Fleischige Kermesbeere (Sarcoca)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Sarcoca (Phytolaccaceae): Beschreibung der historischen Gattung

Mit dem Namen Sarcoca bezeichnete der Naturforscher Constantine Samuel Rafinesque eine Pflanzengruppe aus der Familie der Kermesbeergewächse (Phytolaccaceae). Moderne botanische Datenbanken betrachten diese Beschreibung als Synonym für die Gattung der Kermesbeeren (Phytolacca).

Diese Vertreter zeichnen sich durch ihre saftigen Früchte und ausdauernden Wuchsformen aus. Sie sind vor allem in den gemäßigten bis tropischen Zonen Amerikas und Asiens verbreitet.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • Superasterids
  • Ordnung Caryophyllales
  • Familie Phytolaccaceae (Kermesbeerengewächse)
  • Gattung Sarcoca (Fleischige Kermesbeere)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Pflanzen weisen kräftige, teils verholzende Triebe mit einfachen, wechselständigen Blättern auf. Die Blüten weisen keine Kronblätter auf und sind in dichten, traubigen Blütenständen angeordnet. Die Hauptmerkmale umfassen:

  • Fruchtknoten: Aus mehreren miteinander verwachsenen Fruchtblättern bestehend.
  • Frucht: Dunkelrote bis tiefschwarze Beeren mit fleischiger Textur.
  • Stängelstruktur: Oft rötlich überlaufene, saftige Triebe.

Anwendungen

Die Verwendung von Pflanzen dieser historischen Gattung erfordert wegen der Toxizität Vorsicht. Folgende Punkte sind von Bedeutung:

  • Vogelfutter: Die Beeren dienen wildlebenden Vögeln als wichtige Nahrungsquelle.
  • Tintentherstellung: Gewinnung von dunklen Pigmenten für Schreibflüssigkeiten.

Interessante Fakten

Der Name Sarcoca leitet sich vermutlich von griechischen Wörtern für Fleisch und Frucht ab, was auf die fleischigen Beeren der Pflanzen anspielt. Diese Beeren enthalten einen extrem farbstarken violetten Saft, der historisch zum Schreiben und Färben genutzt wurde.

Verbreitungsgebiet

  • Estados Unidos
  • Kanada
  • Mexiko

Natürliche Varietäten

Quellen

  • Rafinesque, C. S. (1838) in Flora Telluriana.
  • Plants of the World Online (POWO), Royal Botanic Gardens, Kew.
  • World Flora Online (WFO).

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch

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